BeilagenKartoffelklößeKlöße nach Thüringer Art aus rohen und gekochten Kartoffeln, mit gerösteten Brotwürfeln in der Mitte: die Beilage zu Gänsebraten und Rotkohl.Schwierigkeit MittelZubereitung 45 MinutenKochzeit 30 MinutenPortionen für 12 Stück Senden × Facebook Twitter Email Pinterest Speichern DruckenKartoffelklöße nach Thüringer und fränkischer Art bestehen zum größten Teil aus rohen Kartoffeln, die gerieben und in einem Tuch kräftig ausgepresst werden. Ein kleinerer Teil gekochter Kartoffeln und die Stärke aus dem Kartoffelwasser halten den Teig zusammen. In die Mitte jedes Kloßes kommen ein paar in Butter geröstete Brotwürfel.Die Klöße ziehen in heißem, nicht sprudelndem Salzwasser, bis sie oben schwimmen. Sie sind fest und doch zart und nehmen viel Soße auf. In Thüringen und Franken kommen sie traditionell zum Sonntagsbraten auf den Tisch, an Weihnachten zu Gänsebraten, Entenbraten oder Rouladen, fast immer mit Rotkohl.Zutaten für 12 StückFür die Füllung:50 g Altbackenes Brot (1 Brötchen vom Vortag)1 EL ButterFür den Kloßteig:700 g Kartoffeln mehligkochend, am Vortag als Pellkartoffeln gekocht2 kg Kartoffeln mehligkochend, roh150 ml Wasser kochend2 TL Salz plus Salz für das Kochwasser1–2 EL Kartoffelstärke nur bei BedarfZutatenliste kopierenIn der App öffnenVerfahrenKochen Sie am Vortag die 700 g Kartoffeln mit der Schale weich, lassen Sie sie abkühlen und stellen Sie sie über Nacht kalt. Pellen Sie sie am Kochtag und reiben Sie sie fein.Schneiden Sie das Brötchen in kleine Würfel von etwa 1/2 cm und rösten Sie sie in einer Pfanne in der Butter goldbraun und knusprig. Bringen Sie in einem großen, weiten Topf reichlich Salzwasser zum Kochen.Schälen und waschen Sie die rohen Kartoffeln und reiben Sie sie fein. Geben Sie die Masse portionsweise in ein sauberes, angefeuchtetes Küchentuch oder einen Kloßsack und pressen Sie sie über einer Schüssel so kräftig wie möglich aus. Lassen Sie das aufgefangene Kartoffelwasser etwa 10 Minuten stehen, bis sich die Stärke am Boden abgesetzt hat.Lockern Sie die ausgepresste Masse in einer großen Schüssel mit einer Gabel auf und übergießen Sie sie mit dem kochenden Wasser; rühren Sie dabei kräftig mit einem Kochlöffel. Gießen Sie das Kartoffelwasser vorsichtig ab und geben Sie die zurückgebliebene Stärke zum Teig. Mischen Sie die geriebenen gekochten Kartoffeln und das Salz unter und verkneten Sie alles rasch zu einem gleichmäßigen Teig.Formen Sie mit nassen Händen einen Probekloß, drücken Sie 3–4 Brotwürfel in die Mitte und verschließen Sie den Teig gut darüber. Lassen Sie ihn im siedenden Wasser ziehen; zerfällt er, kneten Sie etwas Kartoffelstärke unter den Teig. Formen Sie dann aus dem ganzen Teig 12 gleich große Klöße mit den Brotwürfeln in der Mitte.Legen Sie die Klöße ins siedende Salzwasser und lassen Sie sie bei schwacher Hitze 25–30 Minuten ziehen; das Wasser darf nicht sprudeln. Sie sind fertig, wenn sie an der Oberfläche schwimmen und noch einige Minuten gezogen haben. Heben Sie sie mit einer Schaumkelle heraus und servieren Sie sie sofort.Varianten und AlternativenKlöße halb und halb: Nehmen Sie gleich viel rohe und gekochte Kartoffeln; der Teig ist dann weicher und leichter zu formen, die Klöße werden etwas lockerer.Manche Familien binden den Teig statt mit kochendem Wasser mit einem heißen Brei aus Milch und etwas Grieß.TippsNehmen Sie mehligkochende Kartoffeln; mit festkochenden halten die Klöße schlechter. Die Pellkartoffeln vom Vortag sind fester und lassen sich gut reiben.Arbeiten Sie zügig: Geriebene rohe Kartoffeln werden an der Luft schnell grau. Pressen Sie sie so trocken wie möglich aus, das ist das Wichtigste für Klöße, die nicht zerfallen.Das Wasser darf nur sieden, nicht sprudeln, sonst lösen sich die Klöße auf. Kochen Sie zuerst einen Probekloß.AufbewahrungKartoffelklöße schmecken frisch am besten. Übrige Klöße halten sich im Kühlschrank 1–2 Tage; in Scheiben geschnitten und in Butter goldbraun gebraten sind sie am nächsten Tag ein beliebtes Resteessen.Kommentare ★ ★ ★ ★ ★ × 5 / 5 You need to enable JavaScript to vote Antwort abbrechen Einen Kommentar hinterlassen