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Zimtsterne

Sterne aus Mandeln, Zimt und Eischnee mit weißer Baiserglasur: das schwäbische Weihnachtsgebäck, außen zart knusprig, innen saftig.
Rezept Zimtsterne
  • Schwierigkeit Mittel
  • Zubereitung 45 Minuten
  • Kochzeit 25 Minuten
  • Portionen für ca. 40 Stück

Zimtsterne gehören zu den bekanntesten Weihnachtsplätzchen in Deutschland, Österreich und der Schweiz; ihre Heimat ist Schwaben. Der Teig besteht fast nur aus gemahlenen Mandeln, Puderzucker, steif geschlagenem Eiweiß und Zimt, Mehl braucht er keines.

Ein Teil des gesüßten Eischnees wird gleich zu Beginn beiseitegestellt und dient später als weiße Glasur. Gebacken wird bei niedriger Temperatur, damit die Glasur hell bleibt und die Sterne innen weich und saftig werden.

Zimtsterne backt man in der Adventszeit. Weil sie sich in der Dose mehrere Wochen halten, liegen sie oft schon Anfang Dezember auf dem Plätzchenteller.

Zutaten für ca. 40 Stück

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Verfahren

  1. Schlagen Sie die Eiweiße mit der Prise Salz in einer fettfreien Schüssel mit den Quirlen des Handrührgeräts sehr steif. Lassen Sie den Puderzucker nach und nach einrieseln und schlagen Sie weiter, bis die Masse dick und glänzend ist und Spitzen stehen bleiben.
  2. Nehmen Sie 2 gut gehäufte Esslöffel der Masse ab und stellen Sie sie abgedeckt beiseite: Das wird die Glasur. Mischen Sie Vanillezucker, Zimt und die Hälfte der Mandeln und heben Sie die Mischung behutsam unter den übrigen Eischnee. Kneten Sie dann nach und nach so viel von den restlichen Mandeln unter, bis der Teig kaum noch klebt; eine Handvoll Mandeln heben Sie zum Ausrollen auf.
  3. Wickeln Sie den Teig in Frischhaltefolie und lassen Sie ihn etwa 30 Minuten im Kühlschrank fest werden. Heizen Sie inzwischen den Backofen auf 140 °C Ober-/Unterhitze (120 °C Umluft) vor und belegen Sie zwei Bleche mit Backpapier.
  4. Bestreuen Sie die Arbeitsfläche oder einen aufgeschnittenen Gefrierbeutel mit den übrigen Mandeln und rollen Sie den Teig darauf knapp 1 cm dick aus. Stechen Sie Sterne aus und tauchen Sie den Ausstecher dabei immer wieder in Puderzucker. Kneten Sie die Reste zusammen, rollen Sie sie erneut aus und stechen Sie weitere Sterne aus. Legen Sie die Sterne auf die Bleche.
  5. Bestreichen Sie die Sterne mit der beiseitegestellten Glasur, mit einem kleinen Messer oder einem Pinsel bis in die Zacken. Backen Sie sie blechweise im unteren Drittel des Ofens 20–25 Minuten: Die Glasur soll weiß bleiben und höchstens leicht cremefarben werden, die Unterseite ist noch etwas weich.
  6. Ziehen Sie das Backpapier mit den Sternen auf ein Kuchengitter und lassen Sie sie vollständig auskühlen, dabei werden sie fester. Erst dann kommen die Zimtsterne in die Dose. Denkt schließlich daran, unsere App mit exklusiven Inhalten und weniger Werbung herunterzuladen!

Varianten und Alternativen

Sie können die Hälfte der Mandeln durch gemahlene Haselnüsse ersetzen. Manche geben 1 EL Kirschwasser oder etwas abgeriebene Zitronenschale in den Teig. Mit geschälten, gemahlenen Mandeln werden die Sterne heller.

Tipps

Das Eiweiß wird nur steif, wenn Schüssel und Quirle völlig fettfrei sind und kein Eigelb hineingerät.

Klebt der Teig zu stark, kneten Sie noch etwas gemahlene Mandeln unter oder legen ihn länger in den Kühlschrank. Zwischen zwei Bogen Backpapier lässt er sich ebenfalls gut ausrollen.

Nehmen Sie die Sterne lieber etwas früher aus dem Ofen: Die Unterseite darf noch leicht nachgeben, beim Abkühlen werden sie fester. Rollen Sie den Teig dünner aus (etwa 5 mm), verkürzt sich die Backzeit auf 12–15 Minuten.

Wer viel mit Zimt backt, nimmt am besten Ceylon-Zimt: Er enthält deutlich weniger Cumarin als Cassia-Zimt.

Aufbewahrung

In einer gut schließenden Blechdose, die Lagen durch Backpapier getrennt, halten sich Zimtsterne kühl und trocken (nicht im Kühlschrank) 3–4 Wochen. Sind sie zu hart geworden, legen Sie für einen Tag ein Stück Apfel mit in die Dose.

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